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Per astra ad aspera im P-Seminar Latein

Gewiss ist diese Redewendung in ihrer ursprünglichen Reihenfolge „Per aspera ad astra“ dem interessierten Leser besser bekannt. Mit der wörtlichen Übersetzung des Zitats „Durch das Rauhe zu den Sternen,“ wird gerne folgende Interpretation verbunden: „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“ oder „Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt“.

Der Wechsel von negotium (Geschäftigkeit/Arbeit) und otium (Ruhe/Freizeit) war im alten Rom ein wichtiger Bestandteil des Alltags uns sollte fortwährend ausgewogen sein, ganz im modernen Sinne einer ausgeglichenen Work-Life-Balance.

Bei den Vorbereitungen für den römischen Tag der sechsten Klassen trifft aber genau diese umgekehrte Bedeutung der Redewendung die Motivation der Teilnehmerinnen.
Mit viel Spaß und Vergnügen probierten die Teilnehmerinnen im Laufe des Seminars bereits verschiedene Aktionen aus, zu denen sie im nächsten Schuljahr die Sechstklässlerinnen anleiten wollen.
Ob Legen eines Mosaiks, Herstellen von Armbändern oder Anziehen römischer Kleidung, stets ist der Spaß und das Vergnügen ein verlässlicher Begleiter bei der zu leistenden Vorarbeit für einen durchdachten Römertag.
Schließlich kann man ja keine Schülerinnen anleiten, ohne selbst einmal ein lateinisches Laufdiktat oder typisch römische Speisen und Spiele ausprobiert zu haben.

Noch etwas für Lateininteressierte und alle, die es werden wollen:
Ursprünglich ist diese Redewendung bei Seneca zu finden. In seiner Tragödie Hercules furens (Der wildgewordene Herkules) heißt es im Original: „Non est ad astra mollis e terris via“, zu deutsch „Es ist kein weicher (= bequemer) Weg von der Erde zu den Sternen“.

23.06.2020 | Tobias Winter

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