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Sehnsüchtig erwartet! Hier sind die erste Eindrücke von unserer Tour

Etappe 1:Oberstdorf - Kemptner HĂŒtte

Pack mer's an

Heute ging's um 9:00 Uhr in Bamberg los. Mit dem Zug sind wir nach einigen Zwischenstopps um Ca 14:15 Uhr in Oberstdorf angekommen. Der Bergsteigerbus hat uns noch nach Spielmannsau gebracht, von wo wir dann nach einem Fotoshooting unsere Tour starten konnten.

Die vorgegebene Gehzeit von 3 Stunden konnten wir abzüglich kleiner Pausen einhalten. Zu Beginn war der Aufstieg nur leicht ansteigend, was sich aber schnell änderte. Der Weg führte durch einen Mischwald auf steilen Kehren nach oben bis zu einer Kapelle. Von dort aus ging es wieder ein Stück nach unten und auf die andere Seite einer Schlucht. Der Anstieg wurde hier ebenfalls zunehmend steiler und war sehr steinig. Wir mussten einige Wasserläufe und kleine Wasserfälle queren, die vom Fels herab über den Wanderweg flossen. Trocken sind die Schuhe dabei nicht geblieben! Nachdem sich der Kessel geöffnet hatte, waren schöne Wiesen mit den ersten Kühen zu sehen. Kurz darauf kam auch die Kemptner Hütte in Sicht und alle waren sichtlich erleichtert, angekommen zu sein. Die letzten Meter zur Hütte waren zwar noch einmal steil aber durch die Motivation, ein warmes Abendessen zu bekommen, machbar und schnell bezwungen.
Die ALPpackers

Zweite Etappe:
Kemptner Hütte - Memminger Hütte
"Das ist ja wie auf einer richtigen Wanderung"
Diese Erkenntnis überkam eine Schülerin auf dem letzten nicht enden wollenden Anstieg zur Memminger Hütte. Aber erst mal zum Tagesanfang: Um 5 Uhr klingelte der Wecker - weil es um 6 Frühstück geben sollte. Es wurde gekramt und über die schreckliche Nacht lamentiert. Nach dem "Ey Alter - ich hab noch nie so sch... geschlafen, sorgte Frau Schellenberger energisch für Ruhe. Und welche Schnarcherin diese Unterhaltung im Bettenlager ausgelöst hat - bleibt unter uns😉.
Um 7 Uhr ging's dann los. Wie beim Almauftrieb stiegen wir mit vielen anderen E5-Wanderern zum Mädelejoch auf. Nach dem Fotoshooting am Grenzstein zwischen Bayern und Tirol stiegen wir am wunderschönen Simms Wasserfall vorbei hinab ins Lechtal nach Holzgau. In Holzgau begegneten uns zahlreiche französische Rollenspieler - ein Kellner, der keiner war... Der Sinn hat sich uns bis jetzt noch nicht erschlossen. Mit dem Bus fuhren wir 5 Minuten das Lechtal entlang nach Stockach. Von hieraus begann der seeeehr lange Aufstieg ins Parseiertal. Auf der Strecke referierten Melina, Milena und Lisa P. über ihre Seminararbeiten. Zahlreiche Taxis fuhren auf dem weiteren Weg an uns vorbei - mit E5-Wanderern, die sich die Taletappe sparten. Tapfer stapften wir das Tal entlang, nutzten den letzten Fleck mit Handyempfang für die nächsten 1,5 Tage. An der Materialseilbahn der Memminger Hütte verpassten wir den Rucksack-Transport um ganze 12 Minuten.😏
Daher wartete jetzt noch der gut 3-stündige Aufstieg in brütender Hitze auf uns. Wir querten wunderschöne Bäche, die leider kein Trinkwasser führten - schlecht, da unsere Wasservorräte bereits aufgebraucht waren. Je höher wir kamen, desto bombiger wurde die Stimmung. Noch 50 Minuten bis zur Hütte versicherte uns ein entgegenkommender Wanderer. Nach einer weiteren Stunde sagte uns ein Wanderer, dass wir bestimmt noch 1 Stunde brauchen - die Hütte sei übrigens voll und es gäbe nichts Warmes mehr zu essen. Die Stimmung war entgegen der 2242 Höhenmeter, die wir erreicht habe, auf dem Nullpunkt. Endlich kam die Hütte in Sicht. Ein Murmeltier und Wildpferde begleiteten uns auf dem letzten Stück - die Welt war wieder in Ordnung. Zudem bekamen wir ein leckeres warmes Abendessen und es gab sogar noch warmes Wasser zum Duschen...
Fazit: Wir waren insgesamt 12 Stunden unterwegs, haben vom Daumen bis zur großen Zehe Muskelkater und die ersten Blasen treten bei manchen hervor. Das hält uns aber nicht davon ab, einen geselligen Hüttenabend zu genießen. Wir freuen uns auf den morgigen Tag und auf Sarah, die morgen Nachmittag nach auskurierter Krankheit endlich zu uns stößt! Zitate "Zu viel Spaß" - fix und fertig in den letzten Metern des Aufstiegs "Hör auf die Blumen zu fotografieren, sonst gibt's kein Essen mehr..."
Bis bald ALPpackers ohne Alpakas (sorry Milena)

3. Etappe: Memminger Hütte- Skihütte Zams
#Never ever again
Nach einer Nacht im unglaublich beheizten Matratzenlager und einem etwas chaotischen Frühstück ohne Messer (Zum Glück kann man mit Löffeln auch Brote schmieren ;) ), brachen wir wieder kurz nach sieben Uhr zu unserer heutigen Etappe auf. Diese begann mit einem steilen Aufstieg über Geröll. Unterwegs legten wir ein Fotoshooting ein und bekamen sogar einen Steinbock zu Gesicht. Nach dem anstrengenden Aufstieg (mit Stau auf dem E5) teilweise mussten wir sogar klettern, freuten wir uns auf einen entspannenden Abstieg. Die Freude wurde jedoch schon beim ersten Anblick getrübt. Es wartete in den folgenden 8 Stunden der Horror auf uns. In meist praller Sonne führte der Weg 1.900 Höhenmeter hinab nach Zams. Unterwegs flogen schon einmal Stöcke gegen Bäume und Mädls auf den Weg, sodass sogar Hosen genäht werden müssen ;). Das Tal schien nicht näher zu kommen und die Füße schmerzten immer mehr. Schließlich kamen wir doch in Zams an, doch leider verpassten wir die letzte Bergbahn zu unserer heutigen Unterkunft. Deshalb waren wir auf den Shuttleservice der Hütte angewiesen und eine achterbahnmäßige Fahrt wartete auf uns. An der Hütte angekommen waren wir dann doch alle wieder ganz stolz, den längsten Abstieg der gesamten Alpenüberquerung gemeistert zu haben. Und als wir dann geduscht und gegessen hatten, waren alle Anstrengungen schon fast wieder vergessen.

Außerdem hiermit auch ein herzliches Willkommen an Sarah, die uns heute Abend top motiviert empfangen hat.

Zitate:
"Ich bin schon wieder richtig hart am eskalaten"
"Flotter Otter"
"Kleiner Frechdachs"
"Ich hab schon wieder zu harten Spaß"
"Boa ich will die Zeit nie wieder zurück drehen"
"Ich schreib euch nen Drohbrief"

Liebe Grüße Die ALPPackers

Wie sammer? Guat sammer!
Wie guat sammer? Sauguat sammer!
Mei san mir guat! 😉

18.07.2016 | Schellenberger Carolin

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