Schulleben

Fahrt zur politischen Bildung nach Berlin vom 08.07.2019 bis 12.07.2019: Alle Jahre wieder – und doch jedes Mal anders

Die 10. Klassen des Maria-Ward-Gymnasiums besuchten auch dieses Jahr die Landeshauptstadt, im Gepäck - ein straffes Programm. Unser Ziel ist es jedes Jahr, die vielen Unterrichtsinhalte aus der 9. und 10. Klasse vor Ort zum Leben zu erwecken.

Den Anfang macht dabei ein langer Fußmarsch, bei dem die Schülerinnen bereits am ersten Abend den Verlauf der Mauer kennenlernten, am Check-Point-Charly Fotos machten, die Friedrichsstraße entlangmarschierten, auf dem Gendarmenmarkt standen , unter den Linden wandelten, am Denkmal zur Bücherverbrennung Hintergründe wiederholten, vor der Humboldtuniversität von einem Studium träumten, Oper und Dom bewunderten und schließlich an den Hackeschen Höfen bei einem Abendessen entspannten. Auf dem Rückweg ging es durch das erleuchtete Brandenburger Tor – wo Erinnerungsphotos nicht fehlen durften - und über den Potsdamer Platz nach Hause.


Der sonst obligatorische Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen konnte dieses Jahr wegen der Umbauten in der Gedenkstätte leider nicht stattfinden. Trotzdem ging es die nächsten Tage vielfältig und informativ weiter: Eine Stadtrundfahrt, Besuch des Bundesrats und des Bundestages mit einem Gespräch mit Abgeordneten und Vortrag auf der Besuchertribüne, Besuch des Jüdischen Museums, des Verteidigungsministeriums und nicht zuletzt des Stasimuseums. Das Fazit der Schülerinnen: „Jetzt haben wir verstanden, was mit Überwachungs- und Unrechtsstaat gemeint ist. Jetzt wird uns allmählich klar, was wir im Unterricht durchgenommen haben.“ 

 

Was darf außerdem nicht fehlen? Der Kurfürstendamm, wo die Schülerinnen zunächst über dessen wandelvolle Geschichte in der Kaiserzeit, den 20er Jahren, der Nazizeit und im geteilten Deutschland informiert wurden, bevor sie die Gedächtniskirche und das KDW besichtigten. Die Bernauer Straße, wo die menschlichen Tragödien, die sich an der Mauer abspielten, plötzlich greifbarer und realer werden. Der Besuch einer Ausstellung mit Werken der Malerin Lotte Laserstein, in deren Schicksal sich ebenfalls ein Stück deutscher Geschichte spiegelt: In den 20er Jahren noch bekannte Künstlerin, die erste Frau, die einen Studienplatz an der Kunstakademie errang, musste sie Mitte der 30er aus Deutschland vor der Verfolgung durch die Nazis fliehen. In ihren Bildern zeigen sich sowohl die Aufbruchsstimmung der Avantgarde der Weimarer Republik als auch – später – die Zeit der Emigration.

 

Alles in allem eine Menge an Information. Und dann noch: … Powershoppen in den Zwischenpausen. 

 




15.07.2019 | Marga Braun, Christine Schneider

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