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Weihnachtskonzert will Schönes und Wertvolles schenken

Das traditionelle Maria-Ward-Weihnachtskonzert in der Institutskirche, ein fester Bestandteil der Maria-Ward-Schulkultur von Realschule und Gymnasium, beendete heuer ein ganz besonderes, ereignisreiches Jubiläumsjahr.

„Die Betriebsamkeit dieses Jahres mit zahlreichen Festveranstaltungen zum 300-jährigen Schuljubiläum, der Einweihung des Neubaus und der Romfahrt wird langsam ausgeblendet und das Konzert lenkt unsere Blicke dankbar auf das Weihnachtswunder“, resümierte OStD S. Reheuser i.K. bei der Begrüßung der Gäste in der strahlenden Institutskirche. Sein Dank, und auch der von Realschuldirektorin B. Hauck, ging an alle Mitwirkende, an die Schülerinnen, Lehrer und besonders die Musiklehrkräfte, aber auch an Ehemalige und an die Schwestern der Congregatio Jesu für die festlich erleuchtete und geschmückte Kirche.
Eine breite Palette musikalischer Darbietungen wurde zu Gehör gebracht: Schulorchester, verschiedene Chöre wie Männerschola, Unterstufenchor, großer Kammerchor und ein Vokalensemble der Oberstufe, und auch Instrumentalisten, darunter Cello-Ensemble, Veeh-Harfen-Ensemble oder Bläserkreis, sowie einige Solistinnen musizierten mit großem Einsatz. Es wurden Weihnachtslieder, festliche Werke alter Meister, aber auch moderne, beschwingte Stücke vorgetragen. Dazwischen gab es drei nachdenkliche religiöse Texte, rezitiert von Oberstufenschülerinnen und Sr. Beate Neubert, Congregatio Jesu.
Unter den fünfzehn gelungenen Beiträgen einige hervorzuheben, fällt schwer. Das Schulorchester mit seinem Ausschnitt aus dem festlichen „Weihnnachtskonzert op. 6“ von A. Corelli, geleitet von H. Schirling, sowie der Kammerchor von H. Setz mit den Liedern „Hymn to Freedom“ und „Sing Jubilate Deo“ waren sicherlich klanggewaltige Glanzlichter des Abends. Beim Vortrag des Unterstufenchors unter K. Rebhan wurde deutlich: Es sind die Schülerinnen, die das Besondere dieses Konzerts ausmachen. Die kleinen, rhythmischen Weihnachtsmelodien der jungen Mädchen trafen das Herz des Publikums, brachten die Menschen zum Mitschwingen und ließen ihre Augen strahlen.
Ein tosender Applaus am Ende des Konzerts war der verdiente Lohn aller Musiker.
Im Anschluss an das festliche Weihnachtskonzert spielte die Jazzcombo mit H. Hauck wieder bei Plätzchen und Punsch im Gymnastiksaal auf.

09.01.2018 | Eva Lederer

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