Schulleben

Großes Ehemaligentreffen im Jubiläumsjahr 2017

Im Zeichen des 300-jährigen Schuljubiläums fand traditionell am ersten Maiwochenende ein großes Ehemaligentreffen in der Maria-Ward-Schule Bamberg statt. Initiiert und organisiert hatte die Großveranstaltung wieder der Freundeskreis der Maria-Ward-Schulen unter der Vorsitzenden Elisabeth Kapust und viele weitere Helfer.

Festgottesdienst in St. Martin
Traditionsgemäß begann die Feier mit einem Festgottesdienst in der fast überfüllten Martinskirche, zelebriert von Pfarrer Helmut Hetzel aus Herzogenaurach. Er fühle sich der Maria-Ward-Schule nahe, so Hetzel, da er als Schüler des benachbarten Clavius-Gymnasiums den Leistungskurs Religion bei den „Englischen“ besucht habe. Als schönes Zeichen der Verbundenheit des Klosters mit der Schule hielt Oberin Sr. M. Ursula (CJ) eine Ansprache, in der sie auf die drei populärsten Aussprüche Maria Wards einging. Ein weiterer Höhepunkt des Festgottesdienstes war das gemeinsame Beten des Vaterunsers, wobei sich die Ehemaligen als Zeichen der Verbundenheit und Gemeinschaft in Reihen quer durch die Kirche an den Händen hielten. Schülerinnen ministrierten und sorgten unter der Leitung von Tobias Winter (Orgel) und Irene Gemperlein (Querflötenensemble) sowie Valentina Dietz aus der Klasse 8aG (Geigensolo) für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.
Sich austauschen im Schulhaus
Im Anschluss feierten rund 1000 Frauen verschiedenster Altersgruppen ihr Ehemaligentreffen in „ihrer alten Schule“. Bei Kaffee und Kuchen gab es ein fröhliches Wiedersehen mit Klassenkameradinnen, Lehrern, Schwestern und natürlich dem historischen Schulgebäude. Viele nutzten die Gelegenheit des Jubiläums zu einem Austausch in größerer Runde und begingen gleich auch ihr Klassentreffen. Die älteste angemeldete Ehemaligengruppe waren 10 Absolventinnen des Abschlussjahrgang 1952 der Mittelschule. Bei Führungen durch das historische Schulgebäude lebten Erinnerungen an die Schulzeit wieder auf. Großen Anklang fanden auch Führungen durch den kürzlich bezogenen, modernen Schulerweiterungsbau an der Edelstraße, bei denen die Klassenzimmer mit neuster technischer Ausstattung sowie Aula und unterirdische Turnhallen besichtigt werden konnten. Dank des sonnigen Wetters luden im Schulhof zusätzlich aufgestellte Tische und Bänke die zahlreichen Ehemaligen zum gemütlichen Beisammensein ein, neben zahlreichen reservierten Gruppentischen in Gymnastiksaal, Turnhalle und vielen Klassenzimmern. In der Eingangshalle präsentierte sich der Freundeskreis an einem Stand und bot die Jubiläumsschrift sowie weitere Jubiläumsartikel wie Maria-Ward-Wein und Maria-Ward-Bier zum Kauf an. Besonderer Dank geht an Sr. M. Ulrike Dimler, die bis 2001 Leiterin von Gymnasium und Realschule war. In mühevoller Kleinarbeit hatte sie Bilder von Schülerinnen, Klassen und Lehrern über mehrere Jahrzehnte zusammengetragen, die während des Treffens über Monitore gezeigt wurden und bei ihr erworben werden konnten.
Stärkere Gemeinschaft an der Mädchenschule
Was ist eigentlich das Besondere an Ehemaligen der „Englischen“ und an ihren Treffen? Diese Frage beantworteten Realschülerinnen des Abschlussjahrgangs 1997 so: „Die Klassengemeinschaft war bei uns an der Mädchenschule stärker als in gemischten Klassen. Wir wurden nicht abgelenkt durch Jungs, konzentrierten uns mehr auf den Unterricht!“ „Man fühlt sich freier, getraut sich eher die Lehrer zu fragen, wenn keine Jungs dabei sind“, meinte eine andere. „Es ist einfach ungehemmter!“. Nicht zuletzt deshalb würden junge Mädchen, Töchter und Nichten, aus ihren Familien wieder an der Schule angemeldet.

12.05.2017 | Eva Lederer

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