Neubau

16. Festakt: Neubau von Erzbischof Schick eingeweiht

Frau Käfferlein: „Ich beglückwünsche uns alle! Es ist etwas Außerordentliches geworden.“

Nach dreijähriger Bauzeit wurde der Schulerweiterungsbau an der Edelstraße mit einem Festakt in der neuen Aula offiziell eingeweiht. Doppelte Freude, denn die Maria-Ward-Schule feiert heuer ihr 300-jähriges Schuljubiläum. Für den Neubau investierte die Erzdiözese Bamberg als Schulträger insgesamt 16 Millionen Euro. Erzbischof Ludwig Schick segnete den Neubau im Beisein zahlreicher Gäste und Vertreter aus Politik, Bauwesen, Nachbarschaft, Schwestern der Congregatio Jesu und der großen Schulfamilie. Danach gab es eine symbolische Schlüsselübergabe an die Schulleiterinnen durch Bernhard Peck vom Münchner Architekturbüro Peck & Daam.
Gelungene zukunftsweisende Investition
Die beiden Schulleiterinnen OStDin I. Käfferlein und RSDin B. Hauck zeigten sich in ihrer Begrüßung vom Neubau beeindruckt. „Ich beglückwünsche uns alle, die hier ein- und ausgehen und hoffe, dass sich alle dieser zukunftsweisenden Investition würdig erweisen“, erklärte Frau Käfferlein der Schulgemeinschaft. Sie bedankte sich bei allen am Neubau Beteiligten, die sich mit viel Geld und Sachverstand bemüht hätten, solch eine beeindruckende Gesamtleistung zu erzielen. „Unser Wunsch hat sich erfüllt, die Vision wurde Realität: wir haben eine offene Schule bekommen, die zur Begegnung einlädt und Atmosphäre verbreitet, die zudem einen städtebaulichen Akzent setzt“, lautete ihr Fazit. „Bei uns hat Schule Zukunft!“ Auch Realschulchefin B. Hauck zeigte sich hoch zufrieden mit dem Ergebnis. Sie lobte das äußerst angenehme Ambiente des Hauses, in dem man sich wohlfühlen könne. „Wer den Kindern eine Schule baut, der baut Gott einen Tempel“, zitierte sie der Festschrift zum 300-jähigen Schuljubiläum mit Blick auf die christlichen Erziehungsideale an Maria-Ward-Schulen.
Besonderer Auftrag kirchlicher Schulen
Erzbischof Schick erklärte, an der Maria-Ward-Schule habe die Kirche exemplarisch den Auftrag Jesu erfüllt, wie Sauerteig in der Erziehung und Bildung aktiv zu sein. Ziel kirchlicher Schulen sei es nicht nur, junge Menschen mit guter Schulbildung für das Leben zu ertüchtigen, sondern sie auch in Familie, Gemeinschaft und sozialem Leben zu unterrichten.
Jesus wusste, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, auch die Seele braucht ihre Nahrung. Die Schöpfung, die Mitmenschen und Gott, religiöses und soziales Leben seien wichtig für das Gelingen des Lebens.
Schulen dürften nicht zu Bildungsfabriken verkommen, warnte Schick. Es brauche ganzheitliche und gesamtmenschliche Erziehung und Bildung. Dafür seien schöne Schulgebäude wie der Neubau wichtig. Mit Klassenräumen, aber auch mit Räumen für Gemeinschaft und für Rückzug. Kirchliche Schulen müssten Orte des Lebens sein, wo das Leben in seiner ganzen Vielfalt wahrnehmbar ist, gelehrt und gelernt wird als Schule des Lebens, damit es sich in den jungen Menschen entfalten könne. Alle Fächer sollten gleichwertig sein und gut zusammenwirken wie in einem Körper. Der Erzbischof dankte als Schulträger den Schulleiterinnen Käfferlein und Hauck für die viele Mühe und Opfer, die sie für den Erweiterungsbau gebracht hätten, sowie den Architekten, allen Handwerkern und besonders Diözesanarchitekt Karl-Heinz Rottmann.
Segnung von Räumen, Kreuzen und Gebetbüchern
Dann segnete Erzbischof Schick in einem Rundgang die Räume sowie Schulkreuze und Schulgebetbücher. In seinem Segensgebet bat der Erzbischof darum, dass alle, die in der Schule tätig sind, sich gegenseitig achten und wertschätzen. Er betete für eine Schulgemeinschaft, die an Schwierigkeiten nicht zerbricht, sondern daran wächst.
Freude und Lob der Architekten
Architekt Bernhard Peck erklärte bei der Schlüsselübergabe, es sei für Architekten ein besonderes Erlebnis, ein geplantes Gebäude am Ende sehen, erleben und betreten zu können. Am schönsten sei es, wenn sich die Betroffenen über ihr neues Gebäude freuten und sich darin wohlfühlten. Dies sei mit dem Neubau gelungen. Peck lobte die stets menschliche Atmosphäre im Bauherrengremium während der Bauarbeiten und das unermüdliche Engagement des Diözesanarchitekten Rottmann.
Viele Gratulanten
Eine Reihe von Grußworten, gesprochen von Sr. Ursula Dirmeier (Congregatio Jesu), Bürgermeister Christian Lange, Regierungsvizepräsident Thomas Engel, Elternbeirat Günther Kölbl, OStRin Ingrid Deglmann (MAV) und Schülersprecherin Gina Angebrand (G) und Sina Hauske (RS), brachten Freude über den gelungenen Neubau zum Ausdruck. Sie dankten dem Schulträger für die mutige Investition in die Jugend und in die Zukunft der Maria-Ward-Schule Bamberg.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Unterstufenchor unter der Leitung von Katrin Rebhan und von einem Querflötenensemble unter der Leitung von Irene Gemperlein.
Video zur Segnungsfeier

21.03.2017 | E. Lederer

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