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Beten einmal anders - ein Taizé Gottesdienst in Ebensfeld

Taizé - das ist ein ganz eigener, spiritueller Geist. Er kommt aus einem ökumenischen Männerorden im französischen Burgund und lädt vor allem Jugendliche aus aller Welt zum gemeinsamen Beten und Singen ein. Genau diesen Geist holte das Projekt-Seminar „Taizé“ des Gymnasiums in einem Gottesdienst am 15. April 2018 nach Ebensfeld.

Im Rahmen des Seminars befassten wir Schülerinnen uns intensiv mit der Art und Weise, wie in Taizé Got-tesdienst gefeiert wird. Die Besucher unseres Gottesdienstes sollten die Wärme und Verbundenheit über Religions- und Sprachgrenzen hinweg spüren, die wir in Taizé selbst schon erfahren durften. Als passender Ort dafür erschien uns die Kirche Mariä Verkündigung in Ebensfeld im Landkreis Lichtenfels. Sie liegt nicht nur im Heimatort unserer Projektleiterin, Josepha Lieb, sondern versprüht zudem eine offene und warme Atmosphäre. Der mit orangen und roten Tüchern ausgelegte Altarraum sorgte zusammen mit dem typischen Taizé-Kreuz und den Kerzen für das richtige Flair.
Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Die Träume der drei Bäume“. Das Leben dieser Bäume verlief ganz anders, als sie es sich erträumt hatten – aber „anders“ heißt nicht „schlechter“. Im Gegenteil: es wurde deutlich, dass jedes Leben seinen Sinn hat, auch wenn man diesen vielleicht erst am Ende erkennt.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Taizé-begeisterten Musiker/innen gestaltet. Sänger/innen ver-schiedenster Chöre und Orchester musizierten gemeinsam mit Schülerinnen der Maria Ward Schule. Man-che nahmen dafür eine weite Anreise auf sich, wofür wir ihnen sehr dankbar sind. Aber auch das bewirkt der Geist von Taizé – ein starkes Mit- und Füreinander. Deshalb wurden die Lesungen und Lieder in ver-schiedenen Sprachen vorgetragen, die das weltoffene Gefühl an die Gottesdienstbesucher weitergeben sollten.
Neben Liedern war auch eine fünfminütige Stille eingeplant, die jeder für sich zum Nachdenken, Beten usw. nutzen konnte. Diese meditative Art der Spiritualität ist ein ganz besonderes Element der Gottesdienste in Taizé und lässt jeden einzelnen Besucher innehalten, die Gemeinschaft erleben und sie spüren. Die 170 Besucher, darunter der Ebensfelder Domkapitular Norbert Jung und der hiesige Bürgermeister, ließen sich von uns anstecken und sangen kräftig mit – dadurch konnte man von dem besonderen Geist von Taizé etwas spüren, was wir den Gottesdienstbesuchern gerne vermitteln wollten! Wir sind froh und stolz, als Seminar diesen besonderen Gottesdienst gestaltet zu haben.
Das P-Seminar bedankt sich deshalb ganz herzlich bei Josepha Lieb und ihrer Familie, die vor Ort eine ganz große Hilfe waren und uns in allen Belangen so gut unterstützt haben. Abschließend möchten wir uns besonders bei unserer Seminarleiterin Irmgard Gehringer bedanken, ohne die das Seminar und somit auch dieser außergewöhnliche Gottesdienst nicht zustande gekommen wäre. Sie gab uns den entscheidenden Anstoß sowohl für die inhaltliche Ausgestaltung als auch für die Organisation und war als Ansprechpartnerin immer für uns da.

20.05.2018 | Pia Brockmann, Annabel Heller

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