Tutoren

Tutorenarbeit

Das Tutorensystem, das heißt die Betreuung der Eingangsklassen durch ältere Schülerinnen, hat sich seit vielen Jahren am Gymnasium bewährt. Die Schwerpunkte der Tutorenarbeit haben sich zwar im Laufe der Jahre etwas verändert - die ‘Neuen’ bringen inzwischen meist eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mit - unverändert aber besteht das Bedürfnis nach den ‘großen Freundinnen’, die mit ihren Tipps und Hilfestellungen den Einstieg in das Schulleben erleichtern.

Bevorzugt werden Schülerinnen als Tutorinnen eingesetzt, die schon Erfahrungen in der Jugendarbeit aufweisen können, aber auch diese werden in einem gemeinsamen vorbereitenden Tutorenseminar auf ihre Tätigkeit vorbereitet.

Während am Anfang des Jahres eher Orientierungshilfen, z.B. in Form von Schulhausrallyes etc. auf dem Plan stehen, wird die gemeinsame Zeit anschließend dazu genutzt, durch Spiele aller Art das gegenseitige Kennenlernen zu fördern. Die Tutorinnen begleiten ihre Klassen auch bei Wandertagen und fahren mit ihnen zu den Kennenlerntagen ins Schullandheim. Durch die Organisation von Schnitzeljagden, Stadtrallyes, Bastelrunden und die Ergänzung des Programms durch ein großes Repertoire an lustigen Spielen sorgen die Tutorinnen stets für gute Stimmung bei den Fünftklässlerinnen. Später gilt es in der wöchentlich stattfindenden Tutorenpause auch bisweilen etwas Trost zu spenden, den beginnenden Schulstress durch gemeinsame Spiele zu kompensieren oder auch klasseninterne Interessenkonflikte zu lösen.

Neben ihren zahlreichen Einsätzen im Schulalltag und bei Schulveranstaltungen (Unterstufenball, Bastelnachmittag, Weihnachtsbasar etc.) nehmen sich viele Tutorinnen auch noch die Zeit, mit ihren Schützlingen einmal ins Kino oder zum Eisessen zu gehen.

Durch ihren unermüdlichen und oft auch zeitaufwendigen Einsatz tragen diese ‘hilfreichen Geister’ sicherlich dazu bei, den Fünftklässlerinnen den Einstieg in das neue Schulleben zu erleichtern.

Renate König