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Etappe 8: "Ende gut - alles gut" oder "Lieber gut gefahren als schlecht gelaufen Teil II"

Weil die letzte Woche anstrengend genug war, ließen wir den heutigen Tag entspannt angehen: Frühstücken im "Schlafanzug", Abmarsch erst gegen 9 Uhr. Nachdem die abschließenden Gruppenfotos im Alpenshirt gemacht waren, ging es auf die nun wirklich letzte Stunde Wanderung. Ursprünglich war als abschließendes Highlight eine Abfahrt mit der Sommerrodelbahn geplant.

Leider machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung, weshalb wir mit der Gondel bergab fahren durften. Unten angekommen verpassten wir den Bus, welcher uns in die Innenstadt bringen sollte, leider um eine Minute. Also erstmal ab ins nächste Café auf eine heiße Schokolade, um die Wartezeit zu überbrücken. Endlich in der Innenstadt von Meran angekommen, erwartete uns neben Zivilisation auch richtiges italienisches Stadtfeeling, aber auch viel Trubel und schlechte Luft. Mit unseren stylisch kombinierten Wanderoutfits und den voll gepackten Wanderrucksäcken dauerte es nicht lange, bis wir viele Blicke auf uns zogen. Aufgrund unserer T-Shirts wurden wir außerdem oft auf unser Projekt und den weiten Weg, den wir gelaufen sind, angesprochen und von vielen bewundert. Nach einer Shoppingtour in Kleingruppen (natürlich mindestens drei Personen zusammen😉-Anmerkung der Lehrer) und einer kleinen Stärkung in einer Pizzeria trafen wir uns alle wieder. Vollgepackt und für die nächsten Stunden versorgt ging es auf zum Flixbus, der uns nach München bringen soll. Das hat er auch getan.👍 Wir hatten trotz Polizeikontrolle in Garmisch Partenkirchen nur sagenhafte 15 Minuten Verspätung, woraufhin wir einen Sprint vom ZOB zum Bahnhof zurücklegten, bei dem wir unser Training der Woche unter Beweis stellen konnten. Den Zug haben wir erwischt! - schließlich sind wir ja über die Alpen gelaufen, jetzt ist alles möglich.

"Annafest ist doof, da muss man einen Berg hochlaufen."

Resümee der Schülerinnen:
Kritisch betrachtet:
- sehr lange und anstrengende Anfangsetappen 
- hektische Tage zu Beginn der Woche
- zu wenig Zeit auf den Hütten
- unfreundliche, volle Hütten auf dem E5
 
Warum mach ich das überhaupt?
Glaube nicht immer den Lehrern!

Positiv war:
- das Gefühl angekommen zu sein
- die gute Gemeinschaft und die motivierende Stimmung in der Gruppe
- dass die Gruppe im Laufe der Woche zusammen gewachsen ist!
- das super Wetter
- das Austesten der eigenen Grenzen - wenn Kopf will, macht Körper mit!
- die gemütlichen Hüttenabende
- die schöne Natur
- die tollen Kletterpassagen
- die ruhige Hütten abseits des E5 - vor allem die Siegerlandhütte (gemütlich, willkommen gefühlt, freundliche Hüttenwirte)

Lebenserfahrung, die prägt!
Wir haben gelernt zu kämpfen!

Milena, Melina, Lisa L., Lisa P., Maria, Sophie, Anne, Magdalena, Helena, Sarah, Hanna

Resümee der Lehrerinnen:
Wer eine Reise macht - kann viel erleben! Und wir hab wirklich viel erlebt 😃
Wir haben Gipfel erklommen, Täler durchschritten, im Stau gestanden (auf dem E5), Busse knapp verpasst und Züge noch knapper erwischt, kalt geduscht und noch kälter geschlafen (man munkelt, Schülerinnen hätten in Jogginghosen, Sweatshirt, Longsleeve, T-Shirt, Unterhemd, Hüttenschlafsack und 2 DAV-Decken in einem kleinen Lager mit 12 anderen Mitschläferinnen/-schnacherinnen immer noch gefroren, während andere in Unterwäsche und Hüttenschlafsack schweißgebadet aufwachten).
Wir haben Kühe gezähmt und Alpakas gefüttert, Schneefelder und Bäche gequert sowie der Höhensonne getrotzt.
Wir haben insgesamt 5136 Höhenmeter rauf und 5202 Höhenmeter runter gemeistert. Wir haben Blasen an den Füßen tagelang ertragen, drohenden Erkältungen getrotzt, zumeist Lauffreude gezeigt und immer unseren inneren Schweinehund überwunden, wenn es schwierig, steil, heiß, unwegsam oder endlos lange schien.
Wir haben die Alpen überquert - was soll uns jetzt noch aufhalten.
Danke für eine wunderschöne, erlebnisreiche Woche! Danke für Euer Durchhaltevermögen und Eure Begeisterung! Danke, dass wir Euch in dieser Woche besser kennen lernen durften und dass Ihr Euch uns anvertraut habt!
Ein wunderbares Projekt hat seinen Höhepunkt erreicht. Auch wenn Ihr in naher Zukunft erst einmal nicht die Gipfel der Alpen sondern die Hürden des Abiturs meistern müsst, wir würden diese Tour jederzeit wieder mit Euch gehen!

Yvonne Kaiser und Carolin Schellenberger

23.07.2016 | Schellenberger Carolin

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